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Espressobohnen für jeden Geschmack

Mein Kaffee Vollautomat tut was er immer zu tun pflegt: Er mahlt ganze Espressobohnen zu einem optimierten Espressokaffeemehl. Aber Espressobohnen sind nicht gleich Espressobohnen, auch wenn das Mahlwerk immer (noch) gute Dienste leistet. Der Geschmack variiert mit Qualität und Preis der eingefüllten Espressobohnen.

Espresso kennt wohl inzwischen jeder. Der Name Lavazza und Konsorten sind keine Fremdwörter mehr. Selbst in den Eisdielen haben Espresso und Co. Einzug gehalten. Ein stinknormaler aufgebrühter Kaffee scheint mittlerweile verpönt. Ich trinke meinen Espresso gern mal richtig tiefschwarz und stark; dann wiederum hätte ich es gern ein wenig milder und cremiger. Für diese Wünsche gibt es verschiedene Grundsorten – Mocca oder Crema steht mitunter auf den Verpackungen der ungemahlenen Espressobohnen für Kaffee Vollautomaten drauf. Die bekomme ich im bekanntesten Discounter aller Discounter genauso, wie in großen Supermärkten, ausgesuchten Feinkostläden oder im Kaffee-Fachgeschäft.

Passionierte Kaffeetrinker wissen, dass es erhebliche Unterschiede gibt. Nicht nur das Anbaugebiet von Kaffeebohnen entscheidet über Geschmack und Intensität der Stärke. Nein, auch die Methode der Röstverfahren hat einen erheblichen Einfluss auf den endgültigen Geschmack. So auch bei Espressobohnen.

Andererseits sind Geschmäcker verschieden. Jeder wird mit der Zeit seinen Lieblings-Espresso finden.

Wobei für manche auch das Haushaltsbudget eine tragende Rolle bei der Entscheidung spielt. Dann erweist sich die Suche nach einem wohlschmeckenden und dennoch preisgünstigen Espressokaffee mitunter schwieriger. Ich muss zugeben – wenn ich es eilig habe und meine Espressobohnen gehen zur Neige, greife ich auch schon mal zu den Espressobohnen vom ALDI. Der langt mir als morgendlicher Muntermacher alle Male und die Bohnen sind 100% Arabica; wobei ich die Sorte Crema dann doch angenehmer im Geschmack empfinde.

Exotischer Kaffee von Otto: Man höre und genieße

Mein persönlicher Favorit ist neuerdings ein Espresso, den ich durch Zufall, man höre und staune, beim Online Shop Otto-Versand unter der Rubrik „Haushalt“ entdeckt habe. Dabei handelt es sich um einen echten italienischen Espresso der Marke Martella Espressobohnen mit der Bezeichnung „Maximum Class“.

Das Kilo der Espressobohnen kostet um die 23 Euro- Sehr wohl ein stolzer Preis. Der Espresso bleibt bei mir zu besonderen Anlässen vorbehalten und gerade im Hinblick auf den Preis, genieße ich das schwarze Gebräu umso mehr. Die Espressobohnen werden hier besonders schonend geröstet und das merkt man sofort am Geschmack. Der aufgebrühte Espresso ist vollmundig und dennoch sanft und erinnert mit seiner Crema ein wenig an schmelzende Schokolade.

Im Otto-Versand Online Shop konnte ich nachlesen, dass die italienische Rösterei Martella viele bedeutende Kaffeegeschäfte in Italien mit Kaffee beliefert. Es werden nur ausgesuchte Sorten Arabica-Bohnen verwendet. Durch ein besonders langsames Röstverfahren mit höchstens 60 kg Kaffeebohnen je Durchgang, entsteht die Bestsorte „Maximum Class“. Die aufwändige und langwierige Methode der Martella Rösterei bestätigt den Geschmack und die Qualität. Dafür zahle ich gern den erhöhten Preis. In der Kombination mit meinem Aerocino Milchaufschäumer ein Traum!!!

Milchaufschäumer im Test

Café Latte, Cappucchino, Latte Macchiato: Ohne Milchschaum geht nichts!

„Ich will Latte.“ Bevor Cafés wie Pilze aus dem Boden schossen, Jugendliche die Kaffeehochkultur plötzlich für sich entdeckten und sich von hochkarätigen Baristas umschäumen ließen, hätte ich bei dieser Aufforderung an etwas Unanständiges gedacht (siehe mein Bericht über Singlebörsen 😉 ). Das ist ohenhin so ein Unding mit der Verknappung der deutschen Sprache. Neudeutsch nennen das die Sprachwissenschaftler und suchen seit Jahren verzweifelt nach dem Sinn. Ich nenne das Jugendslang und pure Faulheit. Auf jeden! Wie bitte? Ganz Recht – da fehlt ein Wort.

Aktuelles Beispiel eines Dialogs zweier Halbwüchsiger: „Du Goethe?“ – „Nee, Schiller!“ Eigentlich will der eine wissen, ob sein Gegenüber auf die Goetheschule geht, der besucht jedoch das Schillergymnasium. Alles klar? Auf jeden Fall, um auf’s eigentliche Thema zurückzukommen: Ein Latte ohne Schaum ist kein Latte.

Heiße Sache: Milchaufschäumer für zu Hause, für’s Büro und überhaupt

nespresso aerocinoWer einen Kaffeeautomaten mit einer Milchschaumdüse besitzt, darf sich glücklich schätzen. Damit geht es kinderleicht, cremigen Milchschaum zu produzieren. Doch nicht jeder hat solch ein Gerät in der Küche stehen, nimmt es doch ziemlich viel Platz weg – und für zwei bis drei Kaffee pro Tag lohnt sich die Anschaffung kaum. Dennoch möchten Sie vielleicht auch zu Hause einen perfekten Latte Macchiato genießen.

Die Alternative zur Maschine: Handbetrieb. Diese Milchaufschäumer sehen aus wie die berühmten Bodum-Kaffeemaschinen, bei denen per Hand ein Schwengel mit Sieb ins Glasgefäß gedrückt wird, nur dass Sie beim Handmilchaufschäumer den Stab mehrfach hoch- und runter bewegen. Ergebnis ist ein wunderbar cremiger Milchschaum, den auch eine Düse nicht besser hinbekommt. Idealerweise nimmst Du dafür heiße Milch mit 1,5 Prozent Fettanteil. Der Glasbehälter mit der Milch kann in der Mikrowelle erwärmt werden.

Aerocino von Nespresso

Die edle Variante: Der Aerocino von Nescafe. Ja, Nescafe, diesem sehr sexy, aber sehr teurem Kaffevergnügen aus der Kapsel. Die haben einen Miclaufschäumer namens Aerocino. Das Design ist sehr gut, edler Chrom, typisch Nespresso eben. Aber die Wucht ist der Milchschaum. Einfach rund 150ml Milch eingiessen (Vorsicht: niemals zu voll machen!), aufs Knöpfchen drücken und mit einem magnetisch aufgehängten Quirl wird die Milch geschäumt. Nach höchstens einer Minute ist der Milchschaum fertig, heiss und sehr soft und cremig.

aerocino kostenlosAchtung: Jetzt erst ganz schnell den Schaum in die Tasse und dann den Aerocino mit Wasser ausspülen. Höchstens noch einen zweiten Milchkaffee machen – denn wenn man mehrmals hintereinander Milch heiss macht und aufschäumt, ohne den Aerocino zu säubern, brennt er an. Und dann ist die Beschichtung ganz schnell im Eimer!!! Und das wäre doch zu Schade bei einem so tollen Gerät, dass leider rund 100 Euro kostet…

Übrigens: Wer sich jetzt ganz schnell eine Pixie Kaffeemaschine kauft, bekommt den Aerocino kostenlos!!!

Milchaufschäumer für unterwegs sind eine ziemlich überflüssige Sache

Willst Du im Ernst beim Camping einen Minirührstab aus dem Picknickkorb zaubern und damit in der Plastiktasse herumstochern? Der Aufwand lohnt sich nicht! Außerdem taugen diese Rührstäbe nicht viel und heiße Milch ist unterwegs sowieso selten zu bekommen. Spätestens, wenn Sie den Picknickkorb wieder einpacken, verbiegt sich das filigrane Stäbchen unter dem Gewicht von Tellern, Tassen und Gläsern und Du darfst den Camping-Milchaufschäumer im nächsten Wertstoffcontainer entsorgen.

Macht nichts – war billig. Spätestens jetzt empfehle ich Dir einen Besuch im nächsten Café. Auf jeden!