Meine Erfahrungen, meine Welt

Beiträge mit Schlagwort ‘Kartoffelchips’

Kartoffelchips von REWE – lecker

Geriffelt, gewellt, klassisch oder zum Stapeln: Kartoffelchips

Wer Kartoffelchips mag, hat schon bei der Form spezielle Vorlieben. Chips sind nämlich nicht gleich Chips. Die Werbung suggeriert uns Verbrauchern zum Beispiel viel Spaß und Freude mit Stapelchips aus der Dose. Der Behälter kann gleichzeitig als Musikinstrument, Lautsprecher, Kopfhörer etc. verwendet werden. Das macht natürlich kein Mensch, sondern die Verpackung wandert in den Müll und nimmt dort obendrein enorm viel Platz weg. Zerdrücken Sie mal mit einer Hand solch eine Dose! Das ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn man die andere Hand noch voller Kartoffelchips hat.

Außerdem: Stapelchips sind überhaupt keine vollwertigen Kartoffelchips! Sie bestehen nicht aus Kartoffelscheiben, sondern aus zusammengeklebtem Kartoffelmehl mit massenhaft Gewürzen und irgendeinem Suchtstoff darin, der uns nicht aufhören lässt zu futtern, bis die Dose alle ist. Ich persönlich mag sie nicht.

Obendrein wäre ich einmal fast daran erstickt: Beim Luftholen blieb einer dieser ergonomisch geformten, hauchdünnen Kartoffeltaler passgenau in meiner Kehle stecken. Seitdem nutze ich lieber die herkömmlichen Tüten. Notfalls kann ich die Chips darin zerkrümeln und löffeln.

Salz, Pfeffer, Paprika und neuerdings auch Kräuter und Wasabi

REWE Kartoffelchips ErfahrungsberichtWasabi-Chips rauben einem den Atem, vor allem die von der REWE-Hausmarke. Die Supermarktkette ist allerdings der einzige Ort, wo ich bislang die Lieblingssorte meines Freundes entdeckt habe: Bunter Pfeffer. Da es die rot-bunt gesprenkelten Chips nur dort gibt und ein solcher Markt nicht in unserem Einzugsgebiet liegt, schleppen wir einmal im Monat Kartoffelchips-Tüten körbeweise nach Hause. Extra für unseren Chips-Vorrat steht in der Küche ein spezieller Knabber-Schrank.

Persönlich bevorzuge ich ungeriffelte No-Name-Produkte in der Geschmacksrichtung Salz oder Paprika. Ein Vergleich mit Chio, Funny Frisch und den stapelbaren Pringles haben bewiesen, dass billige Kartoffelchips mindestens genauso gut schmecken. Eine prima Alternative sind die Chips von Lorenz und diverse Bioprodukte mit Kräutern, aktuell Rosmarin. Sie werden direkt mit Schale geröstet und sehen richtig lecker aus. Manche dieser Chips gucken sogar zurück – sie haben noch Augen.

Kartoffelchips selber backen

Wenn Sie nicht wissen, was das ist, fragen Sie Ihre Großeltern. Schon mal versucht, selbst Kartoffelchips herzustellen? Das geht ganz einfach: Junge Kartoffeln mit einem scharfen Messer in hauchdünne Scheiben schneiden und auf dem Backblech wenige Minuten bei 220° im Herd rösten. Passende Gewürze drauf, fertig, lecker!

Nur eines passt mir überhaupt garnicht: Die Anzeige auf der Waage, wenn ich es mal wieder übertrieben habe. Also: ab und an mal Kartoffelchips knabbern ist OK. Aber bloß nicht als regelmäßiges Abendessen!