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Jenoptik Jendigital 7.0 z3 C 7.0 MP Digitalkamera – mein Erfahrungsbericht

Nun denn, mal gucken, was die Digitalkamera so kann. Jenoptik Jendigital 7.0 z3 C 7.0 MP, so heisst sie. Die „­Digi“ sieht ja mal nicht schlecht aus und ist weder zu groß, zu schwer, noch zu klein und in Edelstahloptik, also silbern. Wer es genau wissen möchte – sie wiegt etwa 127 Gramm. Toll, die Doppel-A-Batterien gibt es gleich gratis dazu. Einlegen; Klappe einrasten lassen und die Kamera einschalten. ­Summsurrsumm und schon kommt das Objektiv heraus und der Bildschirm blinkt mir glasklar entgegen. Die dargestellten Farben sehen sehr gut aus. Soll ein TFT-Aktivmatrix Display sein, etwa 2,5 Zoll groß.

Jenoptik Digitalkamera ErfahrungsberichtUnd nun? Ach drück ich einfach mal den Auslöser. Wow, der Blitz funktioniert automatisch und das erste Foto ist nun gemacht. Nun mal gucken, ob ich auch ohne Gebrauchsanleitung klarkomme, dass wäre für mich ein mega Pluspunkt, den ich dann zu vergeben hätte. Ich hasse verkomplizierte Anleitungen, bei denen man auch in der Schritt-für-Schritt-Version genauso schlau ist wie vorher. Zumindest kann man schon mal die Sprache von Englisch in Deutsch umstellen. Das ist nicht zu verachten. Das Menü zeigt mir mehrere Optionen auf. Einen Autofokus gibt es, dann die Entscheidung für Porträt, Landschaft, Sonne, Wolken usw.

Aber wo ist denn nun meine erste Aufnahme hin? Ah ja, hier ist so was wie ein runder Ring mit verschiedenen Symbolen und in der Mitte ein „OK“, da drüber so was wie ein klitzekleiner Kippschalter und daneben ist die Menü-Taste, die ich gerade aktiviert habe. So wie es scheint, kann man auch Ordner vergeben und Schnappschüsse schön ordentlich archivieren. So kenne ich das auch von meinem Handy. Das schafft irgendwie Vertrauen.

Nun, während ich das Foto betrachte, sehe ich sofort, dass ich direkt im selben Fenster Fotoeffekte bearbeiten kann. Feine Sache, man muss also nicht irgendwo in den Tiefen eine separate Bildbearbeitung aufrufen. Im gleichen Fenster kann ich sogar mittels Anwahl direkt ein kleines Video drehen. Super!

Die Fotos, die ich probeweise dann noch geschossen habe, waren alle ziemlich scharf ohne Wackler oder sonstige unschöne Dinge. Es müssen ja nicht über 12 Millionen Pixel sein oder? 7 Millionen tun es doch auch. Noch nicht mal rote Augen gibt es bei Mensch oder Tier zu sehen. Eine Gesichtserkennung gibt es auch. Man kann auch etwas zoomen, ich glaub so an die 3x oder nennt man das 3-fach? Egal. Die Funktion der Videoaufnahmen arbeitet ebenfalls sehr präzise und erzeugt schöne ziemlich lange Videofilmchen ohne Gewackel und eigenartige Nebengeräusche. Sprachaufnahmen sind allerdings nur in Mono, aber mich stört es nicht weiter.

Einziges wirkliches Ärgernis – der interne Speicher ist ein Witz. Gerade mal 7 Bildchen, dann muss schon die SD-Speicherkarte her. Das Fach befindet sich unter der Klappe für die Akkus. Apropos Akkus – die sind leider immer sehr schnell leer. Also immer schön Ersatz mitnehmen oder parat liegen haben.
Das beigepackte USB Kabel entschädigt dahingegen ungemein. Die Übertragung der Fotos und Videos auf den PC klappt ohne Probleme und die Fotos sehen ganz passabel aus. Wer gute Nahaufnahmen von seinem Schatz oder einen Schnappschuss von sich selbst schießen möchte, kann sich ein Ministativ dazu kaufen und an die Kompaktkamera verschrauben. Ach ja ein kleines Schutztäschchen gehört neben dem USB Kabel ebenfalls zum Bundle.

Ganz ehrlich? Ich würde mir die Digitalkamera jederzeit wieder kaufen. Wenn man wirklich nur Hobbyfotograf ist, ist die digitale Kompaktkamera gar nicht so schlecht. Nun ja, entscheiden muss allerdings ein jeder selbst.