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Mein Brotbackautomat

Brotbackautomat: Highlight für die Küche oder überflüssiger Schnickschnack?

Test brotbackautomatTestberichte diverser (meist eingekaufter) Tester können nicht als hilfreich angesehen werden. Selbst die Stiftung Warentest ist sich bei der Qualität der zahlreich auf den Markt strömenden Brotbackautomaten nicht einig. Es sind ein paar gute bis mittelprächtige Produkte im Handel erhältlich, aber wirklich qualitative Überflieger existieren bei den Brotbackautomaten für den Heimgebrauch offenbar nicht.

Dabei kann ein guter Brotbackautomat, wie ihn meine Öko-Freundin fast täglich benutzt, wahre Wunder bewirken und mit der Zeit richtig Geld sparen – vorausgesetzt, das Gerät übersteht die Garantiephase. Denn allein der Duft von frisch gebackenem Brot begründet nicht die Anschaffung eines doch recht preisintensiven Brotbackautomaten. Aromatisches Brotbackaroma gibt es sicher längst aus der Spraydose, kreative Lebensmittelchemiker und olfaktorische Designer sind auf diesem Gebiet ja echt unschlagbar. Doch das ist ein anderes Thema.

Brotbackautomaten: Halten die Testsieger wirklich, was sie versprechen?

Ein neuer Test ist längst überfällig. Denn der Testsieger von Stiftung Warentest aus dem Jahr 2005 mit dem klangvollen Namen „Unold Onyx“ versagt kläglich im Dauergebrauch, wie zahlreiche erboste Kundenmeinungen beweisen. Der Knethaken klemmt, der Keilriemen röhrt und das Brot selbst sieht keineswegs appetitlich aus.

Unter diesem optischem Makel ihres Backergebnisses leiden jedoch nahezu alle Brotbackautomaten für den Privathaushalt. Die ohnehin schon unattraktive Kastenform wird im Automaten beulig, die Kruste nicht krustig genug und das unvermeidbare „Knethakenloch“ an der Brotunterseite ist alles andere als schön. Ich selbst besitze einen Clatronic. Dieses Gerät gehört ebenfalls zu den Testsiegern.

Brotbackautomat von GermaticWie es aktuell funktioniert, weiß ich nicht, denn es steht seit Monaten in einer Kiste hinter dem Bett, dort stört es am wenigsten. Anfangs war ich begeistert: Brotbackmischung rein – Dosiermenge Wasser dazu – Backzeit einstellen – lecker! Die krumpelige Form störte mich nicht, das selbstgebackene Brot schmeckte phantastisch und war ruckzuck alle.

Nach nur kurzer Zeit waren jedoch die Bedienelemente abgegriffen und nicht mehr leserlich. Da ich (wie wohl die meisten Nutzer) keine Gebrauchsanleitung mehr besaß, konnte ich die Einstellung nur noch auf Verdacht vornehmen. Das Ergebnis: Ungenießbare Backwaren in zweifelhafter Optik. Die Brote waren entweder zu hart oder nicht durch. Der Knethaken funktionierte allerdings bei diesem Exemplar bis zuletzt ohne Probleme. Dafür ein „Daumen hoch“.

Grundlagenforschung: Duftend frisches Brot auch ohne Brotbackautomat?

Germatic BrotbackautomatDiese Frage ist denkbar einfach zu beantworten: Gehen Sie zum Bäcker! Die meisten Bäcker haben auch am Wochenende geöffnet, so dass niemand auf frisches Brot und knackige Brötchen verzichten muss.Die 50-80 Euro für einen Brotbackautomaten haben Sie sich dadurch gespart.

Ihr Bäcker ist an Sonntagen zu Fuß nicht erreichbar oder sie schlafen gern aus, so dass Sie gegen 10.00 Uhr morgens den letzten Brotlaiben nur noch sehnsüchtig hinterher schauen können? Dann ist ein Brotbackautomat vielleicht doch genau der richtige Küchenhelfer für Sie.

Aktuell die Nase vorn haben Brotbackautomaten von Otto: Panasonic, Krupps und BEEM. Pro und Kontra hält sich bei diesen Marken in etwa die Waage. Wenn sie gut backen, sind sie laut. Sind sie leise, ist die Kruste Mist und so weiter. Langzeittestergebnisse fehlen nach wie vor.

Meine Ökofreundin kann diese Meckerei gar nicht nachvollziehen. Sie besitzt einen Brotbackautomaten von Germatic (testmäßig ganz weit hinten) und backt damit seit über drei Jahren täglich. Ich habe das Brot gegessen – es schmeckt. Das nenne ich mal ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!

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AEG Lavamat – Der Kundenservice

AEG Lavamat Ersatzteile TrocknerOhne Waschmaschine zu sein wäre für mich heutzutage schon fast undenkbar. Klar, hier und da mal eine Handwäsche ist kein Problem. Gerade im Sommer. Ansonsten werden Bettwäsche, Handtücher und Tischdecken aber nun doch viel viel sauberer und hygienisch reiner, als mit der Hand gewaschen. Oder meine Jeans mit der Hand waschen – nein geht gar nicht.

Ich erinnere mich noch ganz genau, wie unsere alte Waschmaschine den Geist aufgab. War eine der ersten elektronischen von AEG Lavamat. Kaum zu glauben, welch ein Service uns da geboten wurde.

Der gerufene Techniker kam mit seinem Firmenwagen angerauscht. Zuvor hatten wir bei der Service-Hotline angerufen und den Fehlercode durchgegeben, der beim Einschalten der AEG Lavamat im Bedienungsboard aufblinkte.

Nun traf also immerhin noch am selben Tag ein AEG-Vertragspartner bei uns auf. In der Hand einen Servicekoffer und ab dafür in unseren Keller und rein in die Waschküche. Servicekoffer auf dem Boden abgestellt, geöffnet und ein Prüfgerät hervorgezaubert und so etwas wie einen Schraubendreher oder was weiß ich. Mit wenigen Handgriffen das Bedienungselement von der Maschine und ein paar innensitzende Klemmen gelöst.

AEG Lavamat„Das geht aber schnell“, sag ich noch zum Monteur. ER: „Ja das ist heutzutage alles viel einfacher“, sprachs und holt aus einem kleinen Kästchen das zu erneuernde Elektronikboard mit den Bedienungselementen, um es dann mit ein paar Handgriffen in die AEG Lavamat Waschmaschine einzubauen. Denkste auch nur.

Ja, ihr könnt euch wohl schon denken was jetzt kommt: Genau, das Teil passt nicht!

„Und jetzt“?

ER: „Ich muss noch mal zurück zum Lager und das richtige Ersatzteil holen“. Ich: „Kostet das extra?“ ER: „Ja, ich muss die Anfahrtskosten doppelt berechnet“. Ich: „Wie viel“? ER: „Noch mal um die 40 Euro“. Ich direkt: „Nein danke das wird mir zu teuer“. ER: „Und was ist dann mit ihrer Maschine?“ Ich: „Ganz einfach, ich kauf‘ mir eine neueWaschmaschine„.

Da hat er sich wohl in den Finger geschnitten. Denkt wohl ich wäre blöd. Das Ersatzteil sollte schon 200,- Euro kosten, dann die Arbeitszeit und die Anfahrtskosten quasi doppelt. Ne, nicht mit mir! Da kriegt man ja wirklich eine neue Waschmaschine fürs Geld. Von wegen „AEG aus Erfahrung gut“, wie der alte Werbeslogan früher hieß – dann eher schon: „AEG um eine ungünstige Erfahrung reicher“. Wobei ich fairerweise sagen muss: Das hätte bei einer anderen Waschmaschine wahrscheinlich ungefähr dasselbe gekostet.

AEG Lavamat KundendienstJetzt wasche ich meine Wäsche mit einer Bauknecht genauso sauber; aber ohne elektronischen Schnickschnack, sondern mit dem guten alten Drehknebel und ein paar Zusatzknöpfen für Schonschleudern, Einweichen oder Sparstrom. Die tut es auch und wäscht sogar 6 Kilo Wäsche in einem Rutsch.

Also ich für meinen Teil kaufe mir keine Waschmaschine mehr mit elektronischen Verwirrspielen. Dann lieber Brille auf, am Drehschalter gedreht und los gehts. Für was brauch ich eine Zeitschaltuhr, bei der ich schon Stunden vorher den Wasserhahn aufdrehen muss? Oder ein Wassersparprogramm, wo sich dann das konzentrierte Waschmittel nicht mal richtig auflöst. Alles nur unnötiger Schnickschnack.

iPad oder Kindle

Bücher lesen: Papier oder Monitor?

ipad weissDie Werbung vom iPad ist sensationell und verspricht wahre Wunder. Apropos „verspricht“: Ja, ES spricht sogar! Oder verwechsle ich das jetzt mit dem iPod? Jedenfalls möchte ich nicht mit einem Gerät kommunizieren und habe mich deshalb entschieden, den Kindle zu kaufen bzw. mir dieses Zauberwerk der modernen Technik schenken zu lassen.

Ich benötige solch einen Tablet-Computer sowieso nur, um Bücher zu lesen, maximal noch, um dabei leise Musik zu hören. Für alles andere sitze ich lieber aufrecht auf meinem ergonomisch geformten Schreibtischstuhl vor meinem PC mit Flatscreen-Monitor. Absolut brillentauglich – ich meine damit, dass ich seit etwa einem Jahr keine Brille mehr benötige, wenn ich am Computer arbeite.

Als ich dieses Phänomen kürzlich stolz meiner Optikerin berichtete und eigentlich eine Bestätigung von ihr wollte, dass meine Augen ganz von allein besser geworden sind, meinte sie: „Nö, das liegt am Alter, das ist bei Weitsichtigen normal.“ Wusch! Immerhin traute ich mich trotzdem zu fragen, was besser wäre: Bücher im Original oder am E-Reader zu lesen? „Bücher.“

Besonders gesprächig ist meine Optikerin nicht. Als ich ihr erklärte, dass ich keinen Platz mehr in meinen Bücherregalen hätte und die Bücher sich schon auf dem Boden stapeln, sagte sie kurz und knapp: „Kindle.“ Na, das ist doch mal ein Wort!

Kindle seit 2012 berührungsempfindlich

Touch-Screen ist was Feines. Dieses bequeme Bedienelement kostet nur unwesentlich mehr als der normale Kindle, nämlich etwa 130 Euro bei Amazon. Das finde ich im Vergleich mit dem iPad von Apple extrem günstig und völlig ausreichend, um virtuelle Bücher zu lesen.

Den E-Book-Reader Kindle gibt es übrigens erst seit letztem Jahr in einer deutschen Benutzerversion. Davor musste der Nutzer unbedingt englisch können. Das iPad ist zwar etwas fortschrittlicher, hat einen minimal größeren Monitor und Du kannst damit auch schreiben, im Internet surfen und Videokonferenzen abhalten. Außerdem kann das Teil sogar Fotos knipsen und bearbeiten, was der Kindle nicht kann, weil die Kamera fehlt. Dafür ist der iPad mit Preisen zwischen 400 Euro und 800 Euro auch deutlich teurer!

Kindle 3Der Bildschirm des Kindle liest sich angeblich wie echtes Papier. Ich habe das mal bei einem Freund getestet und es stimmt! Außerdem liegt das Gerät gut in der Hand, ist extrem leicht und dünn und speichert nahezu unendlich viele Bücher. Um genau zu sein: 3.500 Bücher. Soviel lese ich im ganzen Leben nicht! Könnte ich mir auch gar nicht leisten. Denn eines habe ich nicht bedacht: Die virtuellen Bücher kosten extra! Du kannst zwar die ersten paar Seiten gratis lesen (das ist nützlich, um zu wissen, ob einem der Inhalt überhaupt gefällt), doch dann musst Du das Buch kaufen, bevor Du es mittels WLAN herunterladen darfst.

Verdammt: Die Bücher kosten extra!

Wie kann man nur derart naiv sein?! Das ist aber alles halb so wild: Die Kosten für solch ein E-Book liegen etwa im Bereich eines herkömmlichen Taschenbuches. Wirklich sparen beim Bücherkauf kannst Du somit zwar nicht, dafür liegen aber auch keine ausgelesenen Bücher mehr in der Wohnung herum. Damit ist es auf jeden Fall eine Überlegung wert, sich einen Kindle zuzulegen, um immer und überall lesen zu können.

Meine elektrische Zahnbürste

Zahnbürsten: Notwendiger Luxus für die Zähne

Bis Anfang des Neunzehnten Jahrhunderts gehörten Zahnbürsten zu den Luxusartikeln und waren nur etwas für Reiche. Die übrige Bevölkerung benutzte Kaustöcke, Schwämmchen oder putzte gar nicht die Zähne. Frühe Zahnbürsten wurden aus Naturborsten hergestellt und deutlich länger benutzt als heute. Naturzahnbürsten werden aus hygienischen Gründen nicht mehr verwendet, die aktuellen Borsten jeder Zahnbürste bestehen aus mehr oder weniger festen Nylonfäden.

Die preiswerte Handzahnbürste unterscheidet sich von der elektrischen Zahnbürste nicht nur im Preis, sondern auch im Aussehen und in der Funktion. Wer meint, elektrische Zahnbürsten sind etwas für Faule, liegt falsch. Im Gegenteil – durch den deutlich kleineren, runden Bürstenkopf muss jeder Zahn einzeln geputzt werden. Der rotierende Bürstenkopf erledigt dabei das Bürsten. Zusätzliche Schrubbbewegungen sind überflüssig und beschädigen das elektrische Putzgerät.

Zähneputzen bedeutet drei Minuten Handarbeit

Oral B Precision CleanNach etwa acht Wochen soll die Zahnbürste bzw. der Bürstenkopf ausgewechselt werden. Angeblich aus hygienischen Gründen, ich vermute jedoch, dass die Hersteller schneller an das Geld der Verbraucher wollen. Denn wer den Bürstenkopf, ebenso wie seine Zähne, sorgfältig reinigt, kann seine Bürste auch länger verwenden. Studien haben ergeben, dass die meisten Menschen ihre Zahnbürste deutlich länger als drei Monate benutzen. Völlig ausgefranste Bürstenköpfe sind dabei keine Seltenheit. Das wäre dann allerdings zu lange und man macht sich nur das Zahnfleisch damit kaputt. Alle acht Wochen sollte man also schon den Bürstenkopf wechseln.

Manche elektrische Zahnbürsten verfügen über eine eingebaute UV-Reinigung in der Ladestation. Da kann man die Zahnbürsten auch gleich in die Sonne legen. Kein Witz, das wird für Camping & Co empfohlen: Zahnbürste in eine leere Plastikflasche, ab in die Sonne damit – sauber. Leider funktioniert diese Methode nicht für die Zähne selbst 😉 Hier ist nach wie vor Handarbeit angesagt.

Ich persönlich habe eine aus dem Braun Programm. Welche? Eine Oral-B Professional Care 6000. Aktuell gibt es die nicht mehr, das Nachfolgemodell ist das Professional Care 500. Aber ist auch egal: Ich hatte schon mehrere und muss sagen, dass ich keine allzu großen Unterschiede gefühlt habe. Der runde Bürstenkopf dreht sich mittlerweile etwas schneller, aber das ist gefühlt auch alles. Die Zahnbürsten halten so etwas fünf Jahre, danach ist der Akku hinüber. Und irgendwie fühlt es sich irgendwann auch nicht mehr hygienisch an und ich habe Lust auf was Neues.

Oral B TiefenreinigungEinen Unterschied machen allerdings die Bürsten. Davon gibt es mittlerweile drei verschiedene. Es gibt die sanfteren Bürstenköpfe nur mit Borsten (Precision Clean nennen die sich, und sind sehr ähnlich den 3D White Bürsten), und es gibt welche mit gelben, gummiartigen Seitenflügeln, genannt „Tiefenreinigung“. Die finde ich angenehmer, denn sie putzen „härter“ und massieren das Zahnfleisch besser. Das ist aber definitiv Geschmackssache – ausprobieren lohnt sich.

Ultraschall – haben wir den Knall nicht gehört?

Der letzte Schrei sind Ultraschallzahnbürsten. Die sind tatsächlich etwas für faule Putzer und Leute, die fürs Zähneputzen nicht länger als eine Minute Zeit erübrigen wollen. Der Bürstenkopf dieser elektrischen Zahnbürste ist länglich und geschwungen, so dass gleich drei Zähne auf einmal gereinigt werden können. Die Bürste wird nur noch auf die Kauleiste aufgesetzt, das Reinigen selbst übernimmt nicht der Bürstenkopf, sondern eine spezielle Ultraschallzahncreme. Die muss natürlich extra gekauft werden.

Herkömmliche Zahnpasten sind  angeblich wirkungslos und können das Ultraschallwunder beschädigen. Wer sparen und lustig schrubben möchte, verwendet die normale elektrische Handzahnbürste, mein Favorit ist die Braun Oral B. Hightech-Freaks nutzen eine Ultraschallzahnbürste – die macht gar kein Geräusch mehr. Anschalten nicht vergessen!

Jenoptik Jendigital 7.0 z3 C 7.0 MP Digitalkamera – mein Erfahrungsbericht

Nun denn, mal gucken, was die Digitalkamera so kann. Jenoptik Jendigital 7.0 z3 C 7.0 MP, so heisst sie. Die „­Digi“ sieht ja mal nicht schlecht aus und ist weder zu groß, zu schwer, noch zu klein und in Edelstahloptik, also silbern. Wer es genau wissen möchte – sie wiegt etwa 127 Gramm. Toll, die Doppel-A-Batterien gibt es gleich gratis dazu. Einlegen; Klappe einrasten lassen und die Kamera einschalten. ­Summsurrsumm und schon kommt das Objektiv heraus und der Bildschirm blinkt mir glasklar entgegen. Die dargestellten Farben sehen sehr gut aus. Soll ein TFT-Aktivmatrix Display sein, etwa 2,5 Zoll groß.

Jenoptik Digitalkamera ErfahrungsberichtUnd nun? Ach drück ich einfach mal den Auslöser. Wow, der Blitz funktioniert automatisch und das erste Foto ist nun gemacht. Nun mal gucken, ob ich auch ohne Gebrauchsanleitung klarkomme, dass wäre für mich ein mega Pluspunkt, den ich dann zu vergeben hätte. Ich hasse verkomplizierte Anleitungen, bei denen man auch in der Schritt-für-Schritt-Version genauso schlau ist wie vorher. Zumindest kann man schon mal die Sprache von Englisch in Deutsch umstellen. Das ist nicht zu verachten. Das Menü zeigt mir mehrere Optionen auf. Einen Autofokus gibt es, dann die Entscheidung für Porträt, Landschaft, Sonne, Wolken usw.

Aber wo ist denn nun meine erste Aufnahme hin? Ah ja, hier ist so was wie ein runder Ring mit verschiedenen Symbolen und in der Mitte ein „OK“, da drüber so was wie ein klitzekleiner Kippschalter und daneben ist die Menü-Taste, die ich gerade aktiviert habe. So wie es scheint, kann man auch Ordner vergeben und Schnappschüsse schön ordentlich archivieren. So kenne ich das auch von meinem Handy. Das schafft irgendwie Vertrauen.

Nun, während ich das Foto betrachte, sehe ich sofort, dass ich direkt im selben Fenster Fotoeffekte bearbeiten kann. Feine Sache, man muss also nicht irgendwo in den Tiefen eine separate Bildbearbeitung aufrufen. Im gleichen Fenster kann ich sogar mittels Anwahl direkt ein kleines Video drehen. Super!

Die Fotos, die ich probeweise dann noch geschossen habe, waren alle ziemlich scharf ohne Wackler oder sonstige unschöne Dinge. Es müssen ja nicht über 12 Millionen Pixel sein oder? 7 Millionen tun es doch auch. Noch nicht mal rote Augen gibt es bei Mensch oder Tier zu sehen. Eine Gesichtserkennung gibt es auch. Man kann auch etwas zoomen, ich glaub so an die 3x oder nennt man das 3-fach? Egal. Die Funktion der Videoaufnahmen arbeitet ebenfalls sehr präzise und erzeugt schöne ziemlich lange Videofilmchen ohne Gewackel und eigenartige Nebengeräusche. Sprachaufnahmen sind allerdings nur in Mono, aber mich stört es nicht weiter.

Einziges wirkliches Ärgernis – der interne Speicher ist ein Witz. Gerade mal 7 Bildchen, dann muss schon die SD-Speicherkarte her. Das Fach befindet sich unter der Klappe für die Akkus. Apropos Akkus – die sind leider immer sehr schnell leer. Also immer schön Ersatz mitnehmen oder parat liegen haben.
Das beigepackte USB Kabel entschädigt dahingegen ungemein. Die Übertragung der Fotos und Videos auf den PC klappt ohne Probleme und die Fotos sehen ganz passabel aus. Wer gute Nahaufnahmen von seinem Schatz oder einen Schnappschuss von sich selbst schießen möchte, kann sich ein Ministativ dazu kaufen und an die Kompaktkamera verschrauben. Ach ja ein kleines Schutztäschchen gehört neben dem USB Kabel ebenfalls zum Bundle.

Ganz ehrlich? Ich würde mir die Digitalkamera jederzeit wieder kaufen. Wenn man wirklich nur Hobbyfotograf ist, ist die digitale Kompaktkamera gar nicht so schlecht. Nun ja, entscheiden muss allerdings ein jeder selbst.

Navi: Ein Erfahrungsbericht zum Roadnavigator66

RoadNavigator RN66 ErfahrungsberichtSonntagmittag, strahlende Sonne und es hält mich nichts mehr in den eigenen vier Wänden. Aber auch schlechteres Wetter würde mich jetzt nicht abhalten – ich brauche Tapetenwechsel. Was liegt da näher, als die Schuhe anzuziehen, sich die Altschlüssel zu schnappen und ab.

Aber wohin des Weges? Ach ja, stand da nicht in dem Käseblatt was von einem Trödelmarkt in diesem Kuhdorf bei Göppingen? Zwar hab ich eine Ahnung in welchem Bezirk das liegt, aber so genau nun auch wieder nicht. Wie gut, dass ich das Navigationsgerät „Roadnavigator RN66“ im Auto habe. Hoffentlich hatte ich das nach dem letzten Gebrauch auch wieder aufgeladen. Dieses Ding ist immer so schnell entladen, das gefällt mir gar nicht; dennoch es ist auch genauso schnell wieder über den Zigarettenanzünder aufgeladen.

Also rein ins Auto, das Navi zur Hand genommen und los geht’s. Einschalten und es dauert eine kurze Weile bis sich die Satellitenkarten geladen haben. Pling, erschrecke mich jedes Mal bei dieser überlauten Eingangsmelodie.

Nun das Menü für die Routen anwählen und den Ort eintippen. Ah ja, schon bei den ersten drei Buchstaben erscheinen diverse Vorschläge. Nun gut dann den Ort Diegelsberg angeklickt und schön wechselt das Navi in die Ansicht zur Straßennameneingabe. Straße? Keine Ahnung auf welcher Straße oder welchem Platz der Trödelmarkt stattfindet. Dann eben irgendwo im Zentrum angewählt. Schon rotiert der Sucher. Schön gleichmäßig im dargestellten Pünktchenkreis und sucht und sucht und sucht und sucht…Hallo? Mal wieder Fehlanzeige. Also raus aus der Garage mit dem Wagen und sich auf der öffentlichen Straße präsentieren.

Ein Blick hin zum Navi; er sucht und sucht und sucht …

Dann halt aufs Geratewohl einfach geradeaus weiterfahren und das Navi ausschalten. Navi wieder einschalten und dieselbe Prozedur von vorn und abwarten. „Bitte wenden“ ertönt sodann so ganz unverhofft eine weibliche wohlklingende Stimme. Wenden? Wo soll ich hier denn wenden an einer durchzogenen Linie auf der Fahrbahn?

Ich also weiter geradeaus und mein Navi eiert wieder im Pünktchenkreis. „Die Nächste rechts abbiegen und an der nächsten Kreuzung links“. Ich fahre also wie geheißen … „Bitte wenden“ ertönst kaum, dass ich die Kreuzung erreicht habe und zeigt unvermittelt darauf an, dass eine Neuberechnung stattfindet. Jetzt ist es auch egal. Fahr ich halt ins Blaue und lass meinem Navi die Sonntagsruh. Soll er doch im Kreise eiern, wohin er will – ich nehme die andere Richtung.

Wer sich das mal anschauen will: Hier ist ein youtube Video. http://www.youtube.com/watch?v=fihP2cv-OdI

Mein Fazit: Besser 150 Euro ausgeben und einen Navi von TomTom oder Navigon kaufen. Da weiss man jedenfalls dass man ankommt.

Meine Nintendo WII

Ich besitze seit geraumer Zeit eine Nintendo Wii und wollte euch auch darüber natürlich erzählen. Ich bin mit der Konsole im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Da ich einige Kilos zu viel auf der Waage habe, trainiere ich mit dem Programm Wii Fit. Leider sind die Übungen nach einer Zeit eintönig und der Battereiverbrauch in meinem Haushalt hat sich in den letzten Monaten sehr erhöht, da das Balance Board als auch die Controller viel an Batterie schlucken.

Die Spiele, die für diese Konsole herausgegeben werden, sind meist nicht so spektakulär wie beispielsweise Spiele für die Playstation 3. Wenn man allerdings Leute zu Besuch hat, eignet sich die Wii sehr gut zum gemeinsamen Spielen. Wii Sports oder eines der Super Mario-Partygames machen in der Runde richtig viel Spaß und nicht selten gehen die Gäste später, als sie es eigentlich vorgehabt hätten. Die Bedienung der Wii ist sehr einfach und funktioniert über einen kabellosen Controller, an den man diverse Erweiterungen, wie zum Beispiel den Nunchuk, anhängen kann. Diesen braucht man, um ein paar Spiele wirklichkeitsnahe trainieren zu können (z.B. Boxen).

Um die Wii als Waage benutzen zu können, benötigt man das Balance Board und das Wii Fit oder Wii Fit Plus-Programm. Ich überlege auch schon, ob ich mir nicht das zuletzt genannte Programm zulegen sollte, damit mein Training wieder effektiver wird. Gleichzeitig darf ich aber auch nicht auf den Einkauf meines nächsten Batterie-Vorrates vergessen.