Meine Erfahrungen, meine Welt

Archiv für Januar, 2013

Ugg oder nicht? Hurra, es hat sich ausgeUGGt

ugg boots sind outUGG oder nicht UGG? Oder doch lieber richtige Schuhe? Fragt mich doch meine Freundin Bianca gestern, ob ich nicht mal was über Schuhe schreiben will. Ich gucke sie ganz entgeistert an und frage zurück: „Kennst du meinen Schuhschrank?“ Es ist ja nicht so, dass ich keine Schuhe habe, aber ich kann das Brimborium, das manche Mädels mit ihren Sneakern, High Heels, Pumps etc. anstellen, überhaupt nicht nachvollziehen. Gilt es eigentlich schon als krank, wenn man als Frau (so wie ich) nur fünf Paar Schuhe besitzt?

Leute kauft UGG Boots, die passen immer!

UGG – was? Ich musste erst mal googlen, um festzustellen, dass ich tatsächlich irgendwann solche Fellmonster an meinen Füßen durch die Welt getragen habe. Das ist schon eine ganze Weile her, doch ich erinnere mich, dass die Stiefel zwar super bequem sind und die Zehen warmhalten, sich aber weder für Nässe noch für Schnee eignen. Winterschuhe, die nicht für den Winter bestimmt sind – klasse!

Dieses Paradoxon erklärt sich aus ihrer Herstellungsweise und vor allem, wo sie herkommen. UGG Boots stammen ursprünglich aus Australien und werden dort vorwiegend von Surfern getragen. Das ist noch eine Seltsamkeit, die ich nicht verstehe, denn die Stiefel bestehen aus wasserdurchlässigem Nubukleder und sind mit Lammfell gefüttert. Was macht bitte ein Surfer mit Fellstiefeln im Wasser? Vielleicht trocknen die Dinger in der australischen Sonne besonders schnell oder die Surfer stehen aufgrund der vollgesaugten, schweren Stiefel wie angetackert auf ihren Brettern. Ich war noch nie in Australien und kann keinen Surfer fragen. Das wäre mein nächstes Projekt. Wenn ihr möchtet, dass ich in Australien recherchiere (egal was), dann sagt Bescheid und ich teile euch meine Kontonummer mit. Irgendwie muss ja die Reise bezahlt werden. Kleiner Scherz – zurück zum Thema.

Kommt UGG von uggly und bedeutet hässlich?

UGG Boots werden manchmal auch Emus genannt und sind eine ganz perfide Modeerfindung, die in den Neunziger Jahren ihren Siegeszug von Australien über Amerika bis nach Europa antreten. Keiner weiß so recht warum, denn die von vornehmlich weiblichen Trägerinnen heißgeliebten Fußklumpen besitzen eine fatale Eigenschaft: Du kannst noch so hübsch aussehen und schick gekleidet sein – mit UGGs an den Füßen läufst du garantiert wie ein Bauerntrampel. Da hilft es auch nichts, wenn die Stiefel wie in den letzten Jahren mit Strass verziert sind oder durch Fransen aufgepeppt werden, damit sich sogar Girlies oder Cowgirls darin wohlfühlen. Tatsächlich werden solche Schuhe bereits seit 1920 von Schafzüchtern in Australien und Neuseeland hergestellt, jedoch vorwiegend als wärmende Hausschuhe genutzt. Weil in Down Under die Außentemperaturen äußerst selten unter Null Grad fallen, halten die Stiefel ewig und MUSSTEN irgendwann exportiert werden, um den Produktionsüberschuss loszuwerden 😉  Models und Promis sorgen dafür, dass auch völlig normale Mädchen dem Wahn verfallen, überteuerte braune oder beige Fußlappen als modisches Nonplusultra zu betrachten. UGG bedeutet übrigens nicht hässlich – es ist nur der Name der Herstellerfirma.

Original UGG oder Plagiat? Wen interessiert’s? Ich meine: die sind out!

Die Originale kosten an die 300 Euro, auch im Ausverkauf nicht unter 150 Euro (hab ich jedenfalls nicht gesehen, und ich schaue jetzt schon seit einer Woche aus reiner Neugier). Nachgemachte Exemplare mit Kunstfell gibt es bereits für lächerliche 20 Euro. Nee, bitte nicht. Dann kaufe ich doch lieber gleich Gummistiefel, die halten wenigstens die Nässe von den Füßen fern. Falsch gedacht, denn die gummierten Schweißfußgaranten bewegen sich mittlerweile in fast derselben Preisklasse. Inzwischen haben quietschbunte Gummistiefel die UGG Boots von den internationalen Laufstegen verdrängt und werden selbstbewusst sogar zum Abendkleid getragen. Aber mal im Ernst, Leute – man muss nicht wirklich jeden Modetrend mitmachen, oder?

Wer  mehr drüber lesen will, ich hab abgelacht (und ein paar Ausdrücke hier übernommen): http://www.welt.de/vermischtes/article110803834/Hurra-der-Ugg-Boot-ist-nun-endgueltig-out.html

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Espressobohnen für jeden Geschmack

Mein Kaffee Vollautomat tut was er immer zu tun pflegt: Er mahlt ganze Espressobohnen zu einem optimierten Espressokaffeemehl. Aber Espressobohnen sind nicht gleich Espressobohnen, auch wenn das Mahlwerk immer (noch) gute Dienste leistet. Der Geschmack variiert mit Qualität und Preis der eingefüllten Espressobohnen.

Espresso kennt wohl inzwischen jeder. Der Name Lavazza und Konsorten sind keine Fremdwörter mehr. Selbst in den Eisdielen haben Espresso und Co. Einzug gehalten. Ein stinknormaler aufgebrühter Kaffee scheint mittlerweile verpönt. Ich trinke meinen Espresso gern mal richtig tiefschwarz und stark; dann wiederum hätte ich es gern ein wenig milder und cremiger. Für diese Wünsche gibt es verschiedene Grundsorten – Mocca oder Crema steht mitunter auf den Verpackungen der ungemahlenen Espressobohnen für Kaffee Vollautomaten drauf. Die bekomme ich im bekanntesten Discounter aller Discounter genauso, wie in großen Supermärkten, ausgesuchten Feinkostläden oder im Kaffee-Fachgeschäft.

Passionierte Kaffeetrinker wissen, dass es erhebliche Unterschiede gibt. Nicht nur das Anbaugebiet von Kaffeebohnen entscheidet über Geschmack und Intensität der Stärke. Nein, auch die Methode der Röstverfahren hat einen erheblichen Einfluss auf den endgültigen Geschmack. So auch bei Espressobohnen.

Andererseits sind Geschmäcker verschieden. Jeder wird mit der Zeit seinen Lieblings-Espresso finden.

Wobei für manche auch das Haushaltsbudget eine tragende Rolle bei der Entscheidung spielt. Dann erweist sich die Suche nach einem wohlschmeckenden und dennoch preisgünstigen Espressokaffee mitunter schwieriger. Ich muss zugeben – wenn ich es eilig habe und meine Espressobohnen gehen zur Neige, greife ich auch schon mal zu den Espressobohnen vom ALDI. Der langt mir als morgendlicher Muntermacher alle Male und die Bohnen sind 100% Arabica; wobei ich die Sorte Crema dann doch angenehmer im Geschmack empfinde.

Exotischer Kaffee von Otto: Man höre und genieße

Mein persönlicher Favorit ist neuerdings ein Espresso, den ich durch Zufall, man höre und staune, beim Online Shop Otto-Versand unter der Rubrik „Haushalt“ entdeckt habe. Dabei handelt es sich um einen echten italienischen Espresso der Marke Martella Espressobohnen mit der Bezeichnung „Maximum Class“.

Das Kilo der Espressobohnen kostet um die 23 Euro- Sehr wohl ein stolzer Preis. Der Espresso bleibt bei mir zu besonderen Anlässen vorbehalten und gerade im Hinblick auf den Preis, genieße ich das schwarze Gebräu umso mehr. Die Espressobohnen werden hier besonders schonend geröstet und das merkt man sofort am Geschmack. Der aufgebrühte Espresso ist vollmundig und dennoch sanft und erinnert mit seiner Crema ein wenig an schmelzende Schokolade.

Im Otto-Versand Online Shop konnte ich nachlesen, dass die italienische Rösterei Martella viele bedeutende Kaffeegeschäfte in Italien mit Kaffee beliefert. Es werden nur ausgesuchte Sorten Arabica-Bohnen verwendet. Durch ein besonders langsames Röstverfahren mit höchstens 60 kg Kaffeebohnen je Durchgang, entsteht die Bestsorte „Maximum Class“. Die aufwändige und langwierige Methode der Martella Rösterei bestätigt den Geschmack und die Qualität. Dafür zahle ich gern den erhöhten Preis. In der Kombination mit meinem Aerocino Milchaufschäumer ein Traum!!!